Mountainbike Fachsprache Übersetzung

„Die Beine gehen auf“ –  Beine sind leistungsfähig
„Die Beine sind zu“ – schwere, platte Beine
„Abplatzen“ – den Anschluss an eine Gruppe verlieren
„Laktatwelle“ – kurzer, sehr kraftintensiver Anstieg
„Schippe Sand“ – leichter Anstieg
„Parkschein ziehen“ – Kraft ist alle (Flasche leer)
„Kitt geben“ – Gas geben
„Möllern“ – Gas geben
„Sauerstofftraining“ – Regenerationstraining
„Luft an die Beine lassen“ – Erholungsfahrt
„Pedalieren“ – mit kleinen Gängen locker fahren
„Mit den Hufen Klappern“ – Leistungs-Testfahrt
„Druck haben“ – in guter Form sein, gute Beine
„Gegner vom Hinterrad fahren“ – So schnell fahren das man alle abhängt

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Die optimale Radbekleidung für den MTB-Marathon

Bei der Wahl der richtigen Bekleidung sollte man keine Experimente machen. Die Problematik beim MTB-Marathon besteht oft darin: Start morgens in der Kälte, dann im Tagesverlauf oft warme oder gar heiße Temperaturen. Hinzu kommen können außerdem Wetterumschwünge oder lange Abfahrten mit frischem Fahrtwind. 
Einen gut sitzenden Fahrradhelm zu tragen ist nicht nur wichtig für die eigene Sicherheit, sondern bei jeden Rennen vorgeschrieben. Als Radtrikot empfehle ich nur Kurzarmtrikots ohne Ärmel, bei kühleren Temperaturen ziehe ich dann zusätzlich Armlinge an. Mit denen ist man stets flexibel. Gerade bei Schweißtreibenden Anstiegen kann man diese auch mal nur kurz runter schieben. Unter dem Radtrikot trage ich, egal bei welchen Temperaturen immer ein Funktionsunterhemd mit Windstopper auf der Brustseite. Als Radhose ziehe ich auch immer nur die kurze Variante an, bei kälteren Temperaturen ziehe ich dann ebenfalls Knielinge an. Gekonnte Fahrer ziehen die während dem Rennen ohne abzusteigen aus. Viele Biker ziehen immer noch unter der Radhose eine zusätzliche Unterhose an. Diese ist nicht nur unnötig sondern auch oft der Ursprung für Sitzprobleme oder Taubheitsgefühle. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich Sitzcreme zu verwenden. Je nach Länge und Profil des Rennens darf auch eine Windjacke nicht fehlen. Bei absehbarem schlechtem Wetter ziehe ich auch gerne eine Windjacke ohne Ärmel mit Netzrücken an. Radhandschuhe sorgen für einen besseren Griff am Lenker und geben Schutz bei einem Sturz. Als Radbrille eignen sich Modelle mit hellen Gläsern, bei schattigen Abschnitten bekommt man sonst Probleme. Gute Radbekleidung bekommt man fast in jedem Fahrrad-Fachgeschäft. Ich bestelle meine Radbekleidung immer online bei bikemeile24.de. Bei den Marken bevorzuge ich Radbekleidung von Protective und Gonso.

Tipps für den Renntag

Für einen Mountainbike-Marathon trainiert man ja in der Regel Monatelang. Deshalb sollte man gerade an diesem Tag nichts dem Zufall überlassen. Hier ein paar Tipps von mir, um unnötige Anfängerfehler zu vermeiden:

– Rechtzeitige Anreise zum Rennen. Wenn der Marathon weiter entfernt ist, am besten ein Tag früher anreisen.
– Stressfreies Frühstück mindestens 2 Stunden vor dem Startschuss. Wichtig: Nicht zu viel essen
– Am Renntag nichts neues Ausprobieren, egal ob Material oder Ernährung. Verderbt euch nicht mit Riegeln oder Gels (aus der Verpflegungstüte die man am Renntag bekommt)die ihr nicht kennt den Magen
– Wettervorhersage checken, am besten optional immer Armlinge, Knielinge und Windjacke ins Gepäck
– Alles mögliche am Vortag richten. Unter anderem auch den Reifendruck, der gerne vergessen wird
– Bei Sonnenschein, Sonnencreme nicht vergessen
– Mountainbike nie unbeaufsichtigt oder ohne Fahrradschloss irgendwo stehen lassen, es ist der Wahnsinn wie viele Bikes schon auf Marathons geklaut wurden

Steile Anstiege: So fährts sich einfacher

Hier einige Tipps die einem nicht nur bei einem Mountainbike-Marathon helfen können:
– Egal wie schnell die anderen sind, immer den eigenen Rhythmus fahren
– Imme ein Aude auf die Herzfrequenz. Zu hohe Pulswerte hält man auf Dauer nicht  durch und bricht ein
– Zur Vorbeugung von Monotonie, öfters aus dem Sattel und im Stehen fahren, schützt zudem Taubheitsgefühlen im Schritt
– Oberkörper möglichst immer schön ruhig halten
– Sich nicht im Kopf verrückt machen. Immer nur an die nächste Kurve/Abfahrt denken, nicht daran denken wie viel Kilometer noch vor einem liegen
– Trinken und essen möglichst ohne Hast. Öfter kleine Schlucke und Bissen, sonst rebelliert der Magen
– Das wichtigste zuletzt: Hohe Trittfrequenz am Berg fahren. Optimal 70-95 Umdrehungen / Minute